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Im Rahmen einer Feierstunde wurde am vergangenen Sonntag der neu geschaffene Bogenstand seiner Bestimmung übergeben. Das sich die Welt und auch die der Vereine mit den Jahren verändert und Corona seines dazu beitrug haben wir alle erfahren. Um die Existenz zu sichern ist Innovation gefragt. So auch bei uns, einem Traditionsverein der seit Gründung auf den sogenannten Kugeldisziplinen basiert und hier Erfolgreich agiert. Der Höhepunkt sicherlich, war die Goldmedaille 2016 von unserem Eigengewächs Henri Junghänel in Rio.  Doch auf den Erfolgen von gestern kann man sich nicht lange ausruhen. Aus den eigenen Reihen hatten sich einige Mitglieder parallel zum Gewehrschießen dem Trend des Bogenschießens angeschlossen. So kam die Idee zur Herstellung eines Bogenplatzes. Der Beginn der Planung erfolgte bereits 2018 oberhalb des Schützenhauses. Dies wurde jedoch verworfen, da die Zugängigkeit mit schwerem Gerät und die erheblichen Bodenbewegungen nicht finanzierbar waren.  Zweitausendneunzehn begann die Planung eines Platzes oberhalb des Parkplatzes. Dieser Bereich war durch sehr viel Wildwuchs sehr pflegintensiv. Durch eine Planierung und Nutzung würde sich die Pflege vereinfachen. Doch die Fläche war zu kurz um diese dazu sinnvoll zum Bogenschießen nutzen zu können. Dies wäre nur möglich durch Einbeziehung des angrenzenden Grundstückes. Die Anfrage beim Besitzer, der Familie Walther, war Formsache. Als Vereinsmitglieder stimmten sie einem Tausch mit anderem Stadtwald zu. Somit kam die Stadt Breuberg mit dem damals amtierenden Bürgermeister Jörg Springer in Gespräch. Diese fanden relativ schnell eine Ausgleichsfläche und der Magistrat hatte dem Tausch zugestimmt. Somit war der Grundstein für einen Bogenplatz gelegt. Kostenschätzen für die Herstellung von rund fünfzehntausend Euro wurden in der Mitgliederversammlung 2019 genehmigt. Jetzt ging es darum für das Projekt Zuschüsse zu generieren. Mehr ein Zufall war eine Mail der Interessengemeinschaft Odenwald (IGO) welche Vereine im Kreis über Projektförderungen informierte. Fördermöglichkeiten von achtzig Prozent der Bausumme standen im Raum. Im Februar 2021 wurde eine Projektpräsentation mit Kostenaufstellung in Höhe von sechszehntausend Euro bei der IGO eingereicht. Ende Mai letztes Jahr kam der positive Bescheid und wurde am 1.Juni wurde in Erbach unterschrieben, verknüpft mit der Bedingung, dass die Maßnahme am fünfzehnten Oktober fertig und abgerechnet sein muss. Unvorhergesehen kam der Umstand hinzu, dass für die Ausführung entgegen vorheriger Rücksprachen doch noch ein Bauplan eingereicht werden musste. Das war jetzt eine Herausforderung! Einen Bauantrag mit Plan und Ausführung mit Fertigstellung in 4 Monaten! Kein Projektabschluss am 15.10. bedeutet keinen Zuschuss!  Jetzt kam unsere Breuberger Spezialisten und Mitglieder zum Einsatz. Architekt Bernhard Saul und Bauzeichnerin Eva Schlegel schafften es innerhalb drei Wochen einen Bauantrag mit Plan zu generieren und einzureichen. Parallel waren von der Unteren Naturschutzbehörde sowie von Hessenforst die Sachbearbeiter zur Einsicht der Maßnahme vor Ort und bekundeten, dass einer Realisierung nichts im Wege steht. Auch vom Bauamt wurde eine schnelle Bearbeitung zugesagt.  Mit Günter und Jürgen Mark aus Hainstadt hatten wir ebenfalls schnelle Hilfe für die Entsorgung von Baum-, Hecken- und weiteren Grünabfälle.  Der Mömlinger Baggerbetrieb Giegerich kannte die Nöte der Vereine und schob kurzfristig, vor ihren Betriebsferien Mitte August, das Projekt noch ein. Für die Kleinbaggerarbeiten erklärte sich der Sandbacher Bauunternehmer Werner Marquardt bereit die Gräben für Kabel und Lichtmasten sowie den ganzen Aufgangsbereich zu modellieren. Trockenmauern aus Sandsteinen setzen, Schutzzaun stellen, pflastern, einsähen wurden durch Handarbeit und Eigenleistung verrichtet. Somit waren über den Verlauf der Arbeiten knapp 1000 Std bewältigt worden. Durch das starke Engagement der Mitglieder, die Tolle Unterstützung der hiesigen Unternehmen konnte am achten Oktober fristgerecht und mit eingehaltenem Kostenrahmen die Fertigstellung gemeldet werden.  Das Resümee, über 20 vor allem neue hinzugekommene jugendliche und erwachsene Mitglieder sind mittlerweile mit dem Bogensport aktiv und bereichern die Vereinsaktivitäten. Danke an alle beteiligten Institutionen, der IGO für die Förderung und den beteiligten Unternehmen und den Mitgliedern die zum Gelingen, beigetragen haben.


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